Abstract
Um die Argumentation Bruno Latours für eine »neue Symmetrie« zwischen Mensch und Ding auf den Prüfstand zu stellen, erkundet dieser Artikel Situationen, in denen Dinge aus der Verborgenheit ihrer Ingebrauchnahme ausbrechen und zu subjekthaften Versionen ihrer selbst alternieren. Schließ­lich scheint es häufig erst das Durcheinandergehen einer banalen Ordnung zu sein, welche ihre heimlichen Helfer in den Mittelpunkt rückt. Als Beispiel dienen diesem Artikel deshalb Momente, in denen sich Dinge, so kommt es uns Leidtragenden jedenfalls vor, absichtlich verweigern und wie gegen uns Menschen in den Streik ziehen – Momente dinglicher Irritation.

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